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Sicherheit beginnt im Alltag.

Etwas ist passiert?
Der nächste Schritt zählt.

Link angeklickt, Zugangsdaten eingegeben oder Konto übernommen? Hier finden Sie verständliche erste Schritte für Ihre Situation.

Was ist passiert?

Wählen Sie die passende Situation. Wenn mehrere Punkte zutreffen, beachten Sie alle betreffenden Schritte. Bei einem beruflichen Konto oder Gerät informieren Sie frühzeitig Ihre IT.

Bei Bankdaten oder auffälligen Zahlungen: zuerst die Bank kontaktieren.

Die Hilfe ist kostenlos und sofort lesbar. Es wird keine Nachricht an uns gesendet und kein Supportauftrag ausgelöst. Persönliche Unterstützung wird separat vereinbart und ist kostenpflichtig.

Ich habe einen verdächtigen Link geöffnet.

Wenn Sie keine Daten eingegeben und nichts installiert haben:

  1. Schließen Sie die Seite. Geben Sie keine weiteren Daten ein und erlauben Sie keine Benachrichtigungen oder Downloads.
  2. Prüfen Sie den Download-Verlauf. Eine heruntergeladene Datei nicht öffnen; falls sie bereits ausgeführt wurde, nutzen Sie die passende Hilfe weiter unten.
  3. Aktualisieren Sie Browser und Betriebssystem. Nutzen Sie die vorhandenen Schutzfunktionen für einen Scan, soweit Ihr Gerät dies unterstützt.
  4. Beobachten Sie ungewöhnliche Anmeldungen oder Änderungen. Ein Klick allein beweist keine Infektion; dieser Leitfaden kann sie aber auch nicht ausschließen.
Ich habe ein Passwort oder einen Bestätigungscode eingegeben.

Sichern Sie den echten Zugang möglichst umgehend.

  1. Öffnen Sie den echten Anbieter über die bekannte Adresse oder App auf einem vertrauenswürdigen, aktuellen Gerät. Bei Bankdaten kontaktieren Sie zuerst Ihre Bank über einen bekannten Kontaktweg.
  2. Ändern Sie das betroffene Passwort. Falls Sie es anderswo verwenden, ändern Sie es dort ebenfalls. Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto, wenn darüber weitere Konten zurückgesetzt werden können.
  3. Beenden Sie fremde oder alle anderen Sitzungen. Prüfen Sie Geräte, verbundene Apps, Wiederherstellungsdaten und bei E-Mail auch Weiterleitungsregeln. Ein Passwortwechsel allein beendet nicht immer jeden Zugriff.
  4. Richten Sie einen Passkey oder Zwei-Faktor-Schutz ein. Wurde ein Code weitergegeben oder eine Anmeldung bestätigt, melden Sie dies zusätzlich dem Anbieter.
Geld, Bankdaten oder eine Zahlung sind betroffen.

Kontaktieren Sie jetzt Ihre Bank oder den Zahlungsdienst.

  1. Verwenden Sie die bekannte Banking-App oder die Kontaktdaten aus Ihren Bankunterlagen. Nutzen Sie keine Telefonnummer oder Links aus der verdächtigen Nachricht.
  2. Schildern Sie genau, was passiert ist. Bitten Sie um Prüfung, ob Zugänge oder Karten gesperrt und Zahlungen gestoppt oder zurückgerufen werden können. Eine Erstattung ist damit nicht zugesichert.
  3. Sichern Sie Nachrichten, Zahlungsbelege, Zeitpunkte und Screenshots. Folgen Sie den weiteren Hinweisen Ihrer Bank und erstatten Sie bei Betrugsverdacht Anzeige bei der Polizei.
  4. Haben Sie auch Zugangsdaten weitergegeben, sichern Sie die betroffenen Konten über ein vertrauenswürdiges Gerät. Zahlen Sie kein weiteres Geld an angebliche Rückhol- oder Hilfsdienste aus der Nachricht.
Ich habe eine verdächtige Datei ausgeführt oder Fernzugriff erlaubt.

Begrenzen Sie weiteren Zugriff.

  1. Trennen Sie das betroffene Gerät vom Netzwerk: WLAN ausschalten und Netzwerkkabel entfernen. Beenden Sie die Kommunikation mit dem vermeintlichen Support.
  2. Bei einem Arbeits- oder Schulgerät informieren Sie sofort Ihre IT. Setzen Sie es nicht eigenständig zurück und löschen Sie keine möglichen Beweise.
  3. Sichern Sie wichtige Konten von einem anderen, vertrauenswürdigen Gerät. Informieren Sie bei möglichem Zahlungszugriff zusätzlich Ihre Bank.
  4. Lassen Sie das Gerät fachkundig untersuchen. Ein unauffälliger Virenscan allein bestätigt nach einem solchen Vorfall keine vollständige Bereinigung.
Mein Konto wurde verändert oder ich komme nicht mehr hinein.

Nutzen Sie die offizielle Kontowiederherstellung.

  1. Öffnen Sie die bekannte Website oder App des Anbieters auf einem vertrauenswürdigen Gerät und starten Sie dort die Kontowiederherstellung. Kontaktieren Sie bei Bedarf den offiziellen Support.
  2. Falls Sie noch Zugriff haben: Passwort ändern, andere Sitzungen beenden und Wiederherstellungsdaten prüfen. Kontrollieren Sie bei E-Mail-Konten besonders Weiterleitungen und Filterregeln.
  3. Prüfen Sie wichtige verknüpfte Konten. Warnen Sie Kontakte über einen anderen Kanal, falls in Ihrem Namen Nachrichten verschickt wurden.
  4. Dokumentieren Sie unbekannte Änderungen, Anmeldungen und Bestellungen. Bei Schäden oder Missbrauch kontaktieren Sie den Anbieter, gegebenenfalls Ihre Bank und die Polizei.

Weiterführende Hilfe und Quellen

Diese Schritte helfen bei der ersten Orientierung. Sie ersetzen keine Untersuchung des Geräts und bestätigen nicht, dass ein Vorfall behoben ist. Redaktionell geprüft: 29.10.2026.

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